Hier sehen Sie, entsprechend des Kenntnisstandes unsere

 

                                                               Aktualisierungen

 

                  auf einen Blick, die natürlich in die jeweiligen Rubriken eingefügt werden

 

10.04.16

1939     März     Bei der Werksleitung gehen die statischen Berechnungen der Fa. Neue Baugesellschaft Ways&Freytag der Kühltürme ein. NSSGP, Material Näther.

1979     August       Während der jährlichen Generalreparatur an der Abraumförderbrücke           kommt es zu einer folgenschweren Havarie. Das Hauptschalthaus bricht über einer Stützkugel        halbseitig herunter. Bodo Matuschewski

           

 1981                 Die Mächtigkeit des Deckgebirges bei dem Anfahren des Sicherheitspfeilers  Ost und  somit beim Übergang vom Baufeld Espenhain-West in das Baufeld    Espenhain-Ost nimmt sukzessive zu. Zur Bewältigung des Deckgebirges wird den 3          Brückenschnitten die max. mögliche Abtragsmächtigkeit unter Beachtung der geotechnischen, technologischen und technischen Anforderungen und Bedingungen zugeordnet. Dabei werden die Arbeitsebenen der einzelnen Schnitte in östliche Richtung (Richtung Auenhain) im stetigen Ansteigen bis zum Erreichen der technisch zulässigen oberen Toleranzgrenzen für die Haupt-, Zwischen- und Zubringerbrücke der Abraumförderbrücke gefahren. Das darüber liegende Abraumpaket müssen dem Vorschnittbetrieb zugeordnet werden. Der im Vorschnittbetrieb als  Hauptgerät, neben dem Schaufelradbagger 144 SRs 630, eingesetzte Schaufelradbagger 1498 SRs 1200 mit einer realisierbaren Abtragshöhe von bis zu 24 m erreicht jedoch seine bei 60°. Aufgrund der geologischen Gegebenheiten mit Einlagerungen von vorgegebenen Gleitflächen aus Bändertonen und Kiessand-Linsen ist diese Neigung geotechnisch nicht mehr zulässig. Zur Beherrschung dieser Situation werden drei Möglichkeiten untersucht. Einsatz eines größeren Schaufelradbaggers, Einrichtung eines zusätzlichen Abraumschnittes und die Nutzung der Rampenfahrweise des vorhandenen Schaufelradbaggers 1498. Wobei bei den Untersuchungen auch die Leistungsfähigkeit des Baggers (eine Rampenfahrweise ist für eine leistungsfähige Schnitteinteilung nicht optimal und bedingt die Erhöhung der Nebenarbeitszeiten, als maßgebender für die Förderbrücke und Kopfböschung arbeitet der Bagger 1498 auf einer bis zu 4 m höheren Zwischenebene während sein Verladegerät auf der regulär für den Zugbetrieb ausgerüsteten Arbeitsebene verbleibt. Diese Rampe wurde dann in einem 2. Durchgang mit dem Bagger abgebaut.  Ursprünglich soll auch das Baufeld Espenhain-West in einem geringeren Abstand an die Ortslage Auenhain geführt werden. Jedoch sind mit der zur Verfügung stehenden Technik die Möglichkeiten erschöpft. Auch nach der Umrüstung des Vorschnittbetriebes vom Zug- auf den  Bandbetrieb (1985) wird diese Fahrweise mit dem Bagger 1498 praktiziert, jedoch zur Leistungserhöhung des Vorschnittbetriebes unterstützt durch den Einsatz des Bandwagens 821 BRs 1400 (1985) in vorläufiger Kombination mit dem Schaufelradbagger 1489 SRs 630/800 und Ende 1986 mit dem Neubaugerät 1547 SRs 1000. Lothar Näther.

 1912     Die Braunkohlenförderung in den Tagebauen übertrifft erstmals die Förderung im Tiefbau.

1949                    In Leipzig wird das Zentrale Konstruktionsbüro für Eimerkettenbagger und Absetzer gegründet. Es geht später im VEB TAKRAF auf.

 26.3.2016

1984                       Die Einrichtung des Zentralen Montageplatzes im Tagebau beginnt, er liegt direkt hinter der Pumpstation und der Klärteiche der Göselpumpstation. Der Montageplatz der Bandanlagen hat eine Abmessung von 400 m x 100 m, der Montageplatz des Bandwagens 150 m x 59 m. Zu den Montageplätzen gehören Zufahrtsstraße, Gleisanschluss, Baracken und Container für Montagepersonal, Werkzeug und Material, Büros, Kompressoren und Kleinkühlturm. Der Montageplatz der Bandanlagen soll später für die Montage des Schaufelradbaggers SRs 100-1547 genutzt werden. Gutachten zum Zentralen Montageplatz Gruna.

 03.2016

1945     Oktober    Im Werk beginnt die Notproduktion.

1947     November    Der Teereinsatz in der Teerverarbeitung beträgt 2500 t im Monat.

1948     20.1.48         Um dieses Datum herum beginnt der Berufsverkehr des Werkes mit 8 eigenen und 15 gemieteten Bussen. Zeitleiste Werk Espenhain.

1949      Jahr             Die Schwefelgewinnung erreicht den vollen Betrieb. Zeitleiste Werk Espenhain

1949      1.9.49         Die Betriebsberufsschule wird ins Lager Birkenhain verlegt. Zeitleiste Werk Espenhain.

1950                      Werden im Kraftwerk Dampfkessel 12 und Turbogenerator 11 aufgebaut, in der Brikettfabrik wird Presse 37 montiert. Zeitleiste Werk Espenhain.

1951    1.7.51      Erstmals wird der Tag des deutschen Bergmannes am ersten Sontag im Juli gefeiert.

1955     1.2.55       Karl Förster wird Werksdirektor Zeitleiste Werk Espenhain.

1957     1.3.57  Einführung der 45-Stunden-Woche. Zeitleiste Werk Espenhain.

1967    1.9.67     Einführung der 5-Tage-Arbeitswoche.  Zeitleiste Werk Espenhain.

1979      1.10.7        Horst Hodek wird Werksdirektor. Zeitleiste Werk Espenhain

23.12.15

1941    etwa Juni Für die Brikettfabrik II wird die 80 m lange Brikettförderbrücke gebaut. Sie überwindet einen Höhenunterschied von 23,7 m. STAL 20640-152.

1941                     Werden die Bandbrücken von Bunker II zur Aufbereitung mit einer Länge unterirdisch von 15,2 m, oberirdisch mit einer Länge von 37,8 m sowie 16 m Höhe gebaut. Desgleichen die Bandbrücke von Aufbereitung B nach Trockner-und Pressenhaus mit einer Länge von 54 m, einer Höhe von 23 m, sowie die Bandbrücke von Aufbereitung A nach Trockner-und Pressenhaus II mit gleichen Maßen. STAL 20640-152.

1942/1943             Wird die biologische Kläranlage der Teerverarbeitung mit Pumpenhaus und dem 80 m langen und 20 m breiten Klärbecken gebaut. STAL 20640-152.

4.12.15

1937       Juni        Baubeginn des Verwaltungsgebäudes. STAL 2060-152.

1937      26.11.37    Ein großer u. wichtiger Tag – Der Bau der Werksanlagen beginnt. Fotodoku Aufbau Werk.

1937       November   Baubeginn der Wagenwerkstatt. STAL 2060-152.

1939       Anfang des Jahres     Baubeginn der Hauptwerkstatt. STAL 2060-152.

1940      Juni         Baubeginn der Brikettfabrik I und Aufbereitung I. STAL 2060-152.

1940       Juli/August   Baubeginn von Bunker II. STAL 2060-152.

1940        Anfang des Jahres     Baubeginn der Schwelerei II. STAL 2060-152.

.1940       Baubeginn des Hauptwasserwerkes im Werk Espenhain. STAL 2060-152.

1941        Die Ofenhäuser werden in Betrieb genommen. Dokumentation BVE.

1941        18.4.41     In einem Schreiben des Reichswirtschaftsministeriums an die ASW heißt es u.a.: Mit dem wachsenden Gasbedarf in Mitteldeutschland ist die Kapazität des Braunkohlengaswerkes Böhlen erschöpft. Zur Befriedigung des wachsenden Gasbedarfs und Schaffung einer Betriebsreserve hält es der Reichswirtschaftsminister für notwendig, in Espenhain zu erstellen[…]Die Anlage wäre wieder mit einer Gesamtleistung von 160 Mio. m³/Jahr vorzusehen. STAL 20640-277.

1941     18.8.41     Die ASW teilt dem Reichswirtschaftsminister mit, dass die Projektierungs- arbeiten für ein Braunkohlengaswerk in Espenhain in Angriff genommen wurden. STAL 20640-277.

1975      Autor Helmut Richter erzählt in seinem Buch „Schnee auf dem Schornstein“ die Geschichte der Kraftwerkslaborantin Gitta, die sich in den polnischen Gastarbeiter Jerzy verliebt. Jerzy ist am Kraftwerk Thierbach beim Kühlturmbau beschäftigt. Die beiden haben auch ein Stück Vergangenheit zu bewältigen, Jerzys Vater war im Zweiten Weltkrieg Zwangsarbeiter in „Zaspenhain“, der Filmname von Espenhain.

Gedreht wurde u.a. in Gotha auf dem Markt, die Filmkulisse der Gaststätte „Zaspe“-der Aspe, wurde im Kulturhaus Borna aufgebaut. Die im Film zu sehenden Kühltürme wurden in der Lausitz aufgenommen.

Kaum jemand weis, das die Filmmusik, „Über sieben Brücken musst du gehen‘“ auf diesen Film zurückgeht. Auf Wunsch von Regisseur Hans Werner, der eine rockige Musik wollte, komponierte Ullrich-Ed-Swillms von „Karat“ den Welthit.

Der Autor Helmut Richter weilte anfangs der 1970‘er in Thierbach, um eine Reportage über den Bau des Kraftwerkes zu schreiben. LVZ vom 5./6. Dezember, W. Märker u. eigene Info.

 

1943      11.10.43     In Lauchhammer findet die Terminbesprechung zur Situation des Baufortschrittes an der Abraumförderbrücke Espenhain statt. Anwesend sind die Herren:      Dr. Aureden, Dr. Lindenau, Willms, Hatting, Simon, Herold, Stahl-Montageleiter in Espenhain, Larcher, Hein, Herrich, Noll, Wittich, Gabriel.

Es wird festgestellt: Die Lieferung der Stahlkonstruktion zur Zwischenbrücke setzen mit dem 15.Oktober ein, das Schott soll zum 1. November auf er Baustelle sein, damit die Voraussetzung zum Beginn der Montage gegeben sind. Die Zwischenbrücke wird eine Verzögerung von 3 Monaten erhalten. Das Fahrwerk zum Mittelschnitt ist ausgeliefert, Montage ist fertig, z.Zt. wird genietet. Fahrwerk Tiefschnitt sind die Längsschwingen geliefert, die Unterwagen werden bis Ende Oktober angeliefert. Die Stahlkonstruktion zum Hochschnittförderer ist im Eisenbau fertiggestellt und ausgeliefert. Die Unterwagen zum Fahrwerk Hochschnittplanum werden bis Mitte Oktober mit Antrieben angeliefert. Die von Dortmund anzuliefernde Stützsäule soll dort abgegangen sein, mit dem Eingang kann täglich gerechnet werden. Der Schlittenwagen befindet sich in Fertigstellung und wird Anfang November geliefert. Die Unterwagen ohne Antrieb zum Querförderer Mittelschnittbagger sind geliefert, die zwei mit Antrieb sind im Zusammenbau und werden Anfang November geliefert. Ungeklärt ist dagegen die Lieferung der Kugellagergehäuse zum Zusatzförderer für den Tiefschnittbagger von VKF Schweinfurt. Die Gesamtzahl der Trommeln für die Förderanlagen erhöht sich auf 61, Die meisten sind von Fa. Hengen&Co geliefert, befinden sich im Oberhammer in der Fertigstellung. Zur Arbeitskräftesituation wird festgestellt, dass etwa 20 Dreher und etwa 10 Maschinenschlosser eingestellt werden müssen.

            30.9.15

            1943      21.11.42          In Chemnitz findet bei der Firma Hahnemann eine Besprechung           unter     Beteiligung von Herrn Eckhold, Fa. Hahnemann, Herrn Oestgen, Fa. MSW und Herrn           Lübbe, ASW über den Bau und die Lieferung des Schalt-und Umformerhauses statt. Mittelstahl hat den Auftrag auf Lieferung des Hauses mit ca. 75 t Stahl an Hahnemann             vergeben. Hahnemann sagt zu, alle Teile des Schalt-und Umformerhauses per 15.1.43 auf        den Weg zu bringen, so dass der AEG am 1.3.43 das Haus zur Verfügung steht. Fa.            Hahnemann hatte bereits kraftwerksseitig in Böhlen und Espenhain gearbeitet. STAL 20640-                621, Bl.           11

1981     21.7.81      Die diesjährige GR der AFB, bis 21.8., steht auch im Zeichen der vorbereitenden Arbeiten zur Umrüstung der Brücke auf die Einbaggerfahrweise mit dem Es 3750, DDR-Nummer 1304. Dazu erfolgen Rekoarbeiten an den Bändern 3 und 5, die Kette von Intensivierungsaßnahmen sind. Scheinwerfer 13.8.81. 

1984                       Zur Sicherung der Rohkohleförderung, die auf Grund der sich sehr verschlechternden geologischen Verhältnisse eine wesentlich höhere Abraumleistung notwendig macht, sind umfangreiche Intensivierungsmaßnahmen notwendig. 1984 sollte das Zwischenmittel komplett auf Bandförderung umgestellt werden. Scheinwerfer 10.81.                                                                                                                   Diese Umrüstung und der Einsatz des Es 3750 werden aus Kapazitätsgründen des Maschinenbaus der DDR nicht realisiert. Rudolf Lehmann.                                                                                                                               Das ist auch ein Beispiel dafür, dass das Leipziger Revier für den Export und die Ausrüstung des Cottbuser Reviers immer wieder hintenangestellt wurde.

            19.9.15

1939                Beim Bau der Kühltürme des Kraftwerkes I kommt erstmals in der Welt die hyperbolische Bauform nach Dr.Ing. Werner Boie zum Einsatz. Berufl. Werdegang Boie. 

1969                 Erfolgt die Umrüstung des Baggers 250-16 von Hosenschurre auf Pendelsattel. Heinz Lorenz, Mölbis

            1958     31.12.58   Am Westflügel erreicht der Tagebau einen Abbaufortschritt von 600             m. Archiv  Kappler

            30.8.15

1980                      Zwischen 1975 und 1980 erreicht unser Tagebau mit z.T. mehr als 5 km Strossenlänge seine längste Abbaufront. Abschlußbetriebsplan Tagebau Espenhain.

1990     Juli              Gründung der Vereinigte Mitteldeutsche Braunkohlenwerke AG aus dem BKK Bitterfeld mit sieben Werksdirektionen. Historie der MIBRAG.

            24.8.15

1993        1.12.93 Durch Neuverteilung der Lieferanteile für den Braunkohlenbrennstaubmarkt in der MIBRAG entfallen die Bilanzanteile für das Kraftwerk Espenhain. Das führt im April 1994 zur Stilllegung der Brennstaubförder-und Verladeanlage. Von 1992 bis 1993 werden74.000 t Braunkohlenbrennstaub pneumatisch von der Fabrik I zur Brennstaubverladung gefördert und im Bahnabsatz für die Zementindustrie bereitgestellt. Fotodokumentation über die Brikettfabrik I.

            1990           8.2.90      Durch Beschluss des Ministerrates der DDR wird die Stillsetzung der       karbochemischen Anlagen in Böhlen und Espenhain spätestens zum 31.12.1991 angewiesen.       Diese Entscheidung basiert auf dem „Standpunkt zu gesundheitlichen der karbochemischen Industrie der DDR“ des Ministeriums für Gesundheits-uns Sozialwesen vom 11.1.1990.             Fotodokumentation über die Brikettfabrik

1990     Anfang September   Die nicht mehr gesicherte Brikettabnahme führt zur Ausserbetriebnahme des Pressdienstes der Brikettfabrik I. Nach den vorgenannten Stilllegungen von Betriebsbereichen/-abschnitten übernimmt der Nass-und Trockendienst der Brikettfabrik I die Aufbereitung und Bereitstellung von Trockenkohle für den Brennstoffeinsatz in den Kraftwerken Espenhain. Dieser Restbetrieb wird zur Braunkohlentrocknungsanlage

 

 

15.7.14

1951                  Die Lübecker-Maschinenbau-Gesellschaft, LMG, erfindet das zellenlose Schaufelrad. Chronik Bitterfelder Bergleute, Bd.III, Bl.32/33.

1958                  Geht der DDR-Baggerbau dazu über, zellenlose Schaufelräder zu bauen und einzusetzen. Chronik Bitterfelder Bergleute, Bd.III, Bl.32/33

1959                 Die in den vorangegangen Jahren begonnene Typisierung der Tagebaugeräte ist weit vorangekommen, die Serienfertigung wird eingeleitet und die Firmen auf bestimmte Gerätetypen festgelegt. Chronik Bitterfelder Bergleute, Bd.III, Bl.32/33.

Beginn der 90’er Jahre     Zu Beginn des 90’er Strukturbruches gibt es nur noch 11 Tagebaue, 1995 werden es nur noch 5 sein. Die Braunkohlenförderung fällt innerhalb zweier Jahre von 320 Millionen t auf 13,6 Millionen t. Sigrun Kabisch

13.6.14

1933     Ende Mai   Die Nationalsozialisten, unter Führung von Mutschmann, lassen den Vorstand der ASW festnehmen. Die GD Hille, Wöhrle und RA Dr. Förster werden nach Hohnstein gebracht. GD H. Müller wurde mit Familie in seiner Wohnung in Schutzhaft genommen. Prof. F. Hönsch, Die Aktiengesellschaft Sächsische Werke und ihr Generaldirektor Hermann Müller, Sächs. Heimatblätter 1/2014

1945     Mai     Auf Drängen des Gesamtbetriebsrates stellt sich, der 1933 von den Nationalsozialisten aus dem Amt entfernte H. Müller als Direktor der ASW zur Verfügung. Da das Verwaltungsgebäude der ASW in Dresden zerbombt wurde, funktioniert Müller sein Wohnhaus in Dresden- Strehlen als Geschäftsstelle um. Prof. F. Hönsch, Die Aktiengesellschaft Sächsische Werke und ihr Generaldirektor Hermann Müller, Sächs. Heimatblätter 1/2014

1948     H. Müller tritt, nachdem Fritz Selbmann in seine Zuständigkeiten eingreift und im Unfrieden mit den Maßnahmen der Besatzungsmacht, von seinem Posten als Direktor der ASW zurück. Fritz Selbmann amtierte bis 1948 als stellvertretender Vorsitzender der ASW und sächsischer Wirtschaftsminister. Prof. F. Hönsch, Die Aktiengesellschaft Sächsische Werke und ihr Generaldirektor Hermann Müller, Sächs. Heimatblätter 1/2014

1969     30.6.69     Mit einer Verspätung von etwa einem halben Jahr nimmt der SRs 1200+VR, Bagger 1498-59 den Probebetrieb auf. Perspektivplan Tgb. Espenhain 1966-1970

1956      1.3.56     Die zentrale Aufbauleitung des VEB „Otto Grotewohl“ und des VEB Kombinat Espenhain benennt in einem Schreiben an die TBBI Zeitz die Verantwortlichen bei der Montage des D 1120. Seitens des VEB Förderanlagen Köthen:                                                              Baustellenleiter Josef Ritter, Richtmeister Paul Nickel u. Richtmeister Fritz Wetsorke.                        Für den Besteller hat die Zentrale Aufbauleitung der Kombinate Böhlen u. Espenhain, Abt. Bergmaschinen und Tagebau den Kollegen Paul Werner u. als Stellvertreter Rudolf Große benannt. ZB 1956-1958, Bl.202 NSSGP.

10.5.14

1958     Oktober     Der Montageplatz des Absetzers IV wird im Gleisdreieck eingerichtet. ZB 1959-1960, Bl. 23.

1959     März     Montagebeginn des Absetzers IV. Bilddokumentation Montage, NSSGP.

1956      9.1.56     Am Montageplatz des D 1120 ereignet sich ein Erdfall über einer Streckenkreuzung mit einem Krater von 12 m Durchmesser und einer Tiefe von 16 m. An der Auswertung der Lage nehmen die Herren Ankes und Heilmann (TBBI Zeitz), Zettl (ASI Borna) sowie Förster, Hommel, Schramme, Tielsch und Pollatschek (Werk Espenhain) teil. Man beschließt den Verlauf der untertägigen Strecken über Tage zu markieren und den Montageplatz nach Südwesten zu verlegen. ZB 1956-1958, Bl.507