Damit fing alles an, die Ereignisse im Braunkohlenbergbau        

   brachten mich auf die Idee, mit den Daten zum Tagebau

   Espenhain dessen Geschichte zu dokumentieren.

 

     Momente der Erinnerung  im Braunkohlenbergbau  Januar

                            

1887 01.01.87-Umwandlung der Gewerkschaft ,,Eintracht ''in die Aktiengesellschaft ,,Eintracht'' Braunkohlenwerke u. Brikettfabriken mit einem Kapital von 1'600'000 M mit Sitz in Berlin

 

1891    Die "Grube Louise" lässt auf Sandersdorfer Flur 1891/92 die bisher tiefste Bohrung im Revier mit 325,37 m bis in die paläozoischen Schichten zur Erkundung der Kohlevorräte teufen. Damit wird erstmals bekannt, dass die Mächtigkeit der Schicht des Eozän 25 bis 60 m betragen kann.

1907   bis 1909  Raum Bitterfeld ein großes Gebiet wird flächendeckend geologisch untersucht. In der Gemarkung Paupitzsch fand man eine Flözstärke von 11,5 m, NW von Seelhausen von 9,2 m und bei Seehausen von nur noch 3 m.

1907   1907    Grube Leopold   bei flächendeckenden Untersuchungen kommt man im Bitterfelder Revier auf eine Flözstärke von 9,2 bis 15,65 m.

1908   1908   als ältester Tagebau der Goitsche wird die Grube Leopold aufgeschlossen.

1908  1908   Holzweißig   Baubeginn der Brikettfabrik und Kraftwerk Holzweißig.

1912     1912    Dresden     Unter dem Finanzminister Ernst von Seydewitz kommt der Bau des Böhlener Werkes zum ersten Mal ins Gespräch. Böhlen, so die Argumente, liege inmitten der Bornaer Kohlefelder.

1914   1914   Grube Leopold   auf  Seelhausener Gemarkung werden Beobachtungsbrunnen zur Überwachung der Grundwasserstände angelegt.

1920     Jahr     Die Absteckarbeiten für das Werk Böhlen beginnen.

1930   1930   Bitterfelder Kohlegruben, es entsteht der Grundwasserbeobachtungsverband Seelhausen. Dieser Vereinigung gehören Bitterfeld, Holzweißig,  Döbern, Niemegk, Löbitz und Sausedlitz an.

1949   1949   Goitsche die Entwässerung wird begonnen, bereits 25 Jahre vorher war der größte Teil des Geländes aufgekauft u. beplant worden.

1962   1962     Köthen die FAK stellt die Förder-Köthen-Norm für Gleisfahrwerke vor, 3-punkt-gelagerteFahrgestelle für alle Bagger, Absetzer u. AFB.Es waren nach der FKN-Norm 2,4,6 u.8-Radgestelle in allen Varianten möglich.

1966   1966 Tgb.Nochten der Tagebau wird vom BKK Glück Auf der Schwarzen Pumpe zugeordnet.

1969  1969   Tgb.Böhlen   wird in Tgb. Zwenkau umbenannt.

1979   1979   Tgb.DSW   Beginn Montage des Es 3150,Bgg.1297.

1989   1989   TAKRAF Ankündigung von TAKRAF einen SRs 8000 mit einer Stundenleistung von 14000-18000 m3/h u. 2,75 m-Bandanlage vorzubereiten, auch sollte ein A2Rs-B 23000.130 für Direktversturz gebaut werden.

1972   1972   Tgb.Goitsche   durch GW-Absenkungen und Betrieb des in den50’ern gebauten u.betriebenen tiefer gelegenen Lober-Leine-Kanals müssen Sausedlitz u. Reibitz mit Wasserwagen versorgt werden.

1975   1975   Tgb. Goitsche   es werden im BF III Bernstein gefunden u. in den nächsten 15 Jahren ca.400 t abgebaut.

1981   1981   Tgb. Breitenfeld Beginn Feldentwässerung.

1990   1990   Mitteldeutschland stehen die tiefgreifensten Veränderungen im mitteldeutschen Revier stehen unmittelbar bevor. Von 21 Tagebauen, mit einer Förderleistung von über 100 Millionen Tonnen Braunkohle, werden alle bis auf die im Raum Schleenhain/Profen geschlossen. Etwa 50.000 Kumpel verlieren ihre Arbeit!!!

1991   1991   Tgb. Merseburg-Ost I. Quartal Einstellung Abraumbetrieb.

1993   Januar   Tgb.DSW Einstellung Abraumbetrieb.

1887   01.01.1887 Berlin Welzow   Joseph Werminghoff gründet die Eintracht Braunkohlenwerke und Brikettfabriken zu Welzow. Er war nicht nur innovativer Industrieller, er war auch Gönner und Wohltäter seiner Stadt. Die von ihm gebaute Unfallstation in der Fabrikstraße existiert heute noch. Zu Beginn des 20.JH benannten die Welzower für seine Verdienste um die Stadt einer Straße seinen Namen.

1917     1.1.17     Hirschfelde     Die Braunkohlen-Aktiengesellschaft „Herkules“ Hirschfelde geht in Besitz des sächsischen Staates über, und wird in Staatliches Braunkohlenwerk Hirschfelde umbenannt.

1938     1.1.38     Olbersdorf     Die Grube „Glück Auf“ Olbersdorf wird von der ASW aufgekauft und stillgelegt.

1938.     1.1.38     Dresden     Die ASW verfügen über eine Kohlenreserve von 46.958.178,00 RM

1971     1.1.71     Espenhain    Gründung des BKK Espenhain. Den Namen Baunkohlenkombinat tragen Braunkohlenwerke, die neben Tagebauen (Förderung) auch Veredelungsanlagen betreiben.

1999   01.01.99   Tgb. Breitenfeld durch Abschaltung der Entwässerungspumpen beginnt die natürliche Flutung zum Schladitzer See- 220 ha – 24,1 Millonen m³ Wasser – 104,0 über NN und 11 bzw. 29m Tiefe. Die 11m waren die Strosse des Bgg.1550 und die vom 1116 geschüttete Rampe zw. Bagger-u. Absetzerplanum für den den Transport des 1550 über die Absetzerstrosse zum ZMP Breitenfeld.

1872     2.1.72     Gründung der Naumburger Braunkohlenaktiengesellschaft mit einem Startkapital von 160.000 Talern.

1914     2.1.14     Grube Leopold     auf Seelhausener Gemarkung werden Beobachtungsbrunnen zur Überwachung der Grundwasserstände angelegt.

1983     3.1.83     Tgb. CoNo   die Aufschlussbaggerung gilt als beendet, es wurden 38 Millionen m³ Abraum bewegt.

1911     5.1.11    Muldenstein    nach einjährigem Bau wird das Kraftwerk Muldenstein angefahren.

1987     5.1.87       Tgb. Breitenfeld Auf dem Montageplatz beginnt die Montage des SRs 6300+VR, Bagger 1550.

1930     10.1.30     Böhlen     Die Abraumförderbrücke Böhlen I wird in Betrieb genommen.

1949     11.1.49     Tgb. Espenhain  Absetzer 1 geht nach erfolgreichem Transport von der Halde Trages im Dreieck  in Betrieb.

1938     13.1.38     Die BL Espenhain beantragt die Beschaffung eines „Schwenkbaggers Ds 800, Betr.-Nr.5“. Die Geschäftsnummer BM 7782 / 38 wird am 31.3.38 vom Vorstand der ASW genehmigt. Originaldokument als Kopie vorh.

1989     13.1.89     Tgb. Breitenfeld   Auf dem ZMP erfolgt die Erstinbetriebnahme des Baggers 1550 , SRs 6300 50/15,0 (3x630 KW) +VR 157 / +12/-12 zu Funktionsprüfungen.

1924     17.1.24     Dresden     Der Sächsische Landtag stimmt dem „Gesetz über die Übertragung der staatlichen Kohlen- und Elektrizitätsunternehmen an die AG Sächsische Werke“ zu.

1974     17.1.74     Jänschwalde   Beginn der Aufschlußbaggerung mit den Geräten Es 3150, Bagger 1285, A2Rs-B12500.100 an einer 2,25-m- Bandanlage

1910     18.1.10     Muldenstein   erster Spatenstich am Bahnkraftwerk Muldenstein.

1961     20.1.61     Tgb.SchlaNo    18:03 Uhr – E-Lok-Nr.517 fährt den ersten Kohlezug in das Kraftwerk Lübbenau.

1938     21.1.38     Tgb. Greifenhain   Inbetriebnahme des D 1400, spätere WVK-Nr.589.

1848     23.1.48     Köln     Joseph Werminghoff in Köln geboren.

1912       24.1.12     Lauchhammer/Riesa   Die erste 110-KV-Leitung geht zw. Lauchhammer und Riesa über eine Länge von 56 km in Betrieb.

1938     24.1.38     Dresden     Die ASW erhalten von den MSW ein Angebot über eine Abraumförderbrücke auf Raupen mit einem Schaufelradbagger mit Schienenfahrwerk.

1945     24.1.45    Tgb. Espenhain    Die Verhandlungen zum Beginn des Probebetriebes an der Abraumförderbrücke beginnen unter der Leitung von Prof. Dr. Beyer

1983     25.1.83     Tgb. CoNo F34, AFB 27 nimmt den Regelbetrieb auf.

1970 28.1.70    Tgb. Peres  Erster Kohlezug ins KW Lippendorf

1998     28.1.98     Tgb. Welzow-Süd   Beginn des Transport A2Rs-B 8800, Absetzer 1090 vom MP zum VS – bis 2.2.00.

2009     29.1.09     ehem. Tgb. Seese-West   Grundbruch auf Innenkippe auf einer Fläche von 24 ha.

1966     Tagebau Espenhain   SRs 630/800, Bagger 53, 1489, ist stahlbau-u. maschinenbauseitig fertiggestellt.

 

  Momente der Erinnerung im  Braunkohlenbergbau Februar

 

1898      24.02. Georg Bilkenroth wird in Osendorf geboren. Der spätere Prof. Dr.-Ing. Dr. rer.oec.eh. Bilkenroth war Mitglied der Akademie der Wissenschaften der DDR. Als Direktor der Konstruktionsbüros Kohle der DDR, war er wesentlich an der Entwicklung der Braunkohlenindustrie der DDR beteiligt.

Zusammen mit Prof. Dr. Erich Rammler von der Bergakademie Freiberg entwickelte

er nach 1945 die Technologie der Braunkohlenhochtemperaturvergasung. Die

Industrie der DDR benötigte dringend Koks. Traditionell wurde dieser aus Steinkohle

gewonnen. Deren wichtigsten Lagerstätten befanden sich in der Bundesrepublik. Beide Wissenschaftler konzentrierten ihre Forschung auf die Niederlausitzer Braunkohle und konnten 1952 schließlich ihr Patent anmelden.

Prof. Dr. Bilkenroth verstarb am 20.04.1982.

1986.      Februar Tgb. Espenhain Der Absetzer IV wird zur Kippe Absetzer I transportiert und wird da als alleiniges Verkippungsgerät für den Espenhainer Zugabraum zum Einsatz kommen, bei einer Strossenlänge von max. 1600 m in Tiefschüttung. In der Modellrechnung zum Ostfeld ist die Rede vom Reserveabsetzer, der lediglich bis zu 20% des Zugabraumes bei Störungen und Reparaturen der ABA, Bandabsetzer und Grabenschöpfgerät zu bewältigen hat.                              Absetzer 1 wird in den Tagebau Zwenkau umgesetzt.

1988     Februar     Tgb. Seese-Ost     IBN VS mit SRs 1000, Bgg.1544, wird im September 1990 durch den Es 1120, Bgg.      Ersetzt.

1939.    Februar   Tgb. Espenhain   Die Aufschlussarbeiten der Fa. Holzmann im Tagebau, im Gleisdreieck Einschnitt Auffahrt Werk, Auffahrtsrampe Halde Trages sind abgeschlossen.

1964.     Ab etwa 1964 liefen die Planungen für eine Leistungssteigerung des Tagebaues auf 20 Millionen t Kohle. Diese Planungsvariante stand im Zusammenhang mit dem Bau eines Großkraftwerkes, das in Rohrbach, östlich von Oelzschau stehen sollte. Bereits zu dieser Zeit wurden Studien zum Aufschluss des Feldes Störmthal angestellt. Die Gerätevariante sah u.a. vor, die Förderbrücke mit 2 Es 3150 zu bestücken und die Einrichtung eines Vorschnittes. Diese 20 Millionen t Variante scheiterte aber u.a. an den notwendigen materiellen Voraussetzungen , der Tagebau Espenhain erhielt für eine Tonne Kohle nur 3,20 Mark als Festpreis bezahlt, und den, wegen der relativ kurzen Strossenlängen nicht beherrschbaren, aber notwendigen Gleisrückprozessen. Das führte dann in der Folge zur Aufspaltung des Kraftwerkes Rohrbach in zwei Kraftwerke, Lippendorf I und Thierbach. Hier konnte man die notwendigen Kohlelieferungen auf Böhlen und Espenhain verteilen, später kam der Tagebau Witznitz in der Versorgung der Kraftwerke hinzu. Von den, für die 20-Millionen-t- Variante vorgesehenen technischen Investitionen blieben lediglich das Neubaugerät SRs 630/800, Bagger 53(1489) und der Einsatz der EL 2-100 t übrig.   

 

1991     Februar     der Abraumbetrieb Breitenfeld,  d.h. der VS + 2.AS werden angehalten.

1967        1967  bis 1969     Der DDR entstehen durch eklatante Fehlentscheidungen und Fehleinschätzungen auf dem Gebiet der Energiewirtschaft Schäden in Höhe von etwa 100 Milliarden Mark der DDR. In Erwartung sowj. Öllieferungen und das Setzen auf Kernenergie werden viele Tagebaue und Veredlungsanlagen heruntergefahren, auf Verschleiß gefahren bzw. stillgelegt.

1833     1.2.33     Preußen   Auf Beschluss der Regierung werden Bergleute und Bergbeamte für hervorragende Rettungstaten mit einer Medaille oder Geldprämie ausgezeichnet.

1958      1.2.58     Tgb. Lohsa    Montagebeginn der F 34, AFB

1990    1.2.90        Tgb. Reichwalde     Montagebeginn Bgg.1308, Es3750

1382     3.2.82     Halle     Erste urkundliche Erwähnung von (Braun)Kohlenvorkommen im Raum Halle. Die Erzbischöfe Ludwig und Friedrich II. belehnen Heinz Burlander zu Lettin mit Anteilen einer Kohlengrube auf der Heide.

1991     5.2.91        Tgb .KleNo Einfahren der AFB 36 F60 und Probebetrieb mit einem Bagger

1945     6.2.45        Tgb. Espenhain    An der bis 1972 größten Förderbrücke Deutschlands beginnt der Probebetrieb.

1990     8.2.90        Der Ministerrat der DDR fasst den Beschluss zur Stillsetzung der karbochemischen Produktionsanlagen in Espenhain, der Beginn vom Ende der BK-Förderung u.- Veredlung im Raum Espenhain.

1921     9.2.21      Tgb. Böhlen   Eintreffen der ersten Teile für Bgg.1-gepl.Leistung 300m³/h, bei einem Eimerinhalt von 250 l. 

 1958    9.2.58       Einsturz der F 45, AFB 14 Friedländer nach Liegendgrundbruch  mit 100,000 m³.

1984     9.2.84       Tgb. Lohsa   Stillsetzung der F34,AFB 20.

1926     10.2.26     Meerane/Dresden     Die ASW verpflichtet sich vertraglich der Stadt Meerane 30 Jahre Strom zu liefern. Als 30 KV, umgeformt wird im Umspannwerk Bahnstraße/Zimmerstraße auf 2x1430 V.

1947    11.2.47     Tgb. Werminghoff es ergeht der Befehl der SMAD zur Demontage des Braunkohlen-Werkes Werminghoff als Reparation.Im Zeitraum 25.2.47 bis 20.9.47 werden die AFB, 30 Tagebaugeräte sowie Hilfstechnik und die Brikettfabrik demontiert.

1974.     11.2.74     Das neue Dispatchergebäude wird eingeweiht und in Betrieb genommen.

1940.     13.2.40      Tgb. Espenhain     Montagebeginn Bagger 3, der spätere 544, Es 800, im Südteil der Aufschlussfigur. Montageende 05.10.1940 .

1945.     13.2.-15.2.45   Es fallen bei den Bombenangriffen der Alliierten auf das Werk Espenhain, das schwer zerstört wird, auch im April 1945 Bomben auf den Tagebau. Wenn man hier überhaupt bei aller Dramatik der Geschehnisse von Glück sprechen kann, der Tagebau und seine Bergleute hatten in dieser Situation Glück, kaum Zerstörungen, keine Opfer. Die Bomberverbände der Alliierten flogen nicht direkt aus Westen an. Sie sammelten sich im Raum Döbeln, Oschatz, Grimma und flogen dann Espenhain an. Bei den angloamerikanischen Bombenangriffen auf Dresden wird auch das Hauptverwaltungsgebäude der ASW am Bismarckplatz 2-6 schwer getroffen, über Opfer ist archivmässig nichts zu erfahren, es gehen wertvolle Unterlagen für immer verloren.

1905     14.2.05     Aachen     Die AG für bergbauliche Arbeiten wird gegründet. Aufgabe dieser AG ist sind Abteufungen, Schacht-u. sonstige Bohrungen. Sitz der AG ist zwischenzeitlich 1935 auch Leipzig.

1949    15.2.4      Tgb.Goitsche   Niederbringen des ersten Filterbrunnen. Am 13.6.49 erfolgt die vorläufige Einstellung der Bohrungen bei 27,9 m durch Steine u. Motorprobleme.

1938     17.2.38       Die ASW/Espenhain schließen mit Krupp-Baggerbau einen Vertrag zur Ersatzteillieferung für D 1400.

1978     19.2.78     Tgb. Sedlitz     Stilllegung der F 35, AFB 23, die für einen weiteren Einsatz im Tagebau DSW vorgesehen ist.              

2000     19.2.00    Verfahren der AFB 36 an Standort Lichterfelde insgesamt die Haldenseite um 420m und die Baggerseite um 350 m. Zum Erreichen der Endstellung wurde die AFB 2 x  verfahren. Die AFB 36 wurde am 19.11.1999 in Richtung Tagebau um 80 m auf der Baggerseite und 210 m auf der Kippenstützenseite zurückgefahren.

1977     21.2.77      Tgb.Welzow-Süd   IBN, Probebetrieb Es 3150, Bgg.1289

1994     21.2.99     Tgb. CoNo Transportbeginn ERs 1120,Bgg.1702 nach dem Südrandschlauch des Tgb. Jäwa, Einsatz da unter der Regie der LMBV bis 1999.

1911    23.2.11     Tgb. Sachsenburg   das Zechenbuch wird begonnen-der letzte Eintrag erfolgte  am 25.10.1914.

1936     23.2.36     Böhlen    Die Treibstoffproduktion nach Bergius-Pier beginnt, der erste Kesselwagen verlässt das Werk.

1947     23.2.47     Hirschfelde     Abschluss eines provisorischen Vertrages zwischen Werk Hirschfelde und der Grubenverwaltung Türchau über Kohlelieferungen.

1983     25.2.83    Tgb. Cottbus-Nord     Beginn des Regelbetriebes der F 35, AFB 27.

1979     26.2.79   Tgb. Greifenhain Ein stolzer Tag in der Geschichte des Lausitzer Reviers:     Beginn des Probebetriebes des ERSTEN GROßGERÄTEKOMPLEXES SRs 6300 50/15,0 ( 3x 630 kW ) + VR 157 +12/-12 und A2Rs-B 15400.110, der heute im Tagebau Nochten eingesetzt ist.   Herzlichen Glückwunsch dazu  in das Lausitzer Revier!!

1899     27.2.99     Dresden     Gründung des Vereins für bergbauliche Interessen der Braunkohlenwerke im Bergbauinspektionsbereich Dresden.

1996     27.2.96     Kausche     Der Friedhof wird mit einem Gottesdienst geschlossen.

1935     28.2. 35     Berlin   Das Gesetz zur Überleitung des Bergwesens auf das Deutsche Reich tritt in Kraft.

1977     28.2.77 Tgb.DSW 14:20 Uhr Beginn der Aufschlussbaggerung  mit ERs 560,Bgg.282.Der erste Abraumzug zu As 1055 nach Grube Freiheit II - Goitsche.

1994     28.2.94     Tgb. Welzow Der SRs 2000+VR, Bgg. 1557 geht im Tgb. in Betrieb.

1499     29.1.99     Auf Gut Lippendorf, dessen Flur im 20.Jahrhundert vom Kraftwerk Lippendorf I überbaut wird, wird Katharina von Bora, die spätere Frau Martin Luthers geboren.

 

 

 

      Momente der Erinnerung im Braunkohlenbergbau März     Momente der Erinnerung im Braunkohlenbergbau April

 

 

1933     01.3.33  Im Tgb. Bergwitz endet der 6-monatige Probebetrieb der AFB, Baubeginn 1932,mit einem Dienstgewicht von 2040 t, einer Gesamtlänge von 270m,einer Stützweite von 190m,einer Auslegerlänge von 80m u. einer Abwurfhöhe von 50m.Angeschlossen an die AFB mit der Baunummer 16 waren die D 850,Fabriknr.:237. Mit Qth750m3/h und  der D 625,Fabriknummer 211,Fa.Buckau-Magdeburg.

1937.     März   Espenhain   Die Absteckungsarbeiten für die Errichtung des Werkes in Espenhain beginnen. Geplant werden 2 Kraftwerke, 2 Brikettfabriken mit Schwelereien sowie eine Anlage zur Phenol-u. Schwefelgewinnung. Geplant ist auch, es kam aber nie zur Ausführung, eine Entschwefelungsanlage.

1939.     März     Das Oberkommando der Wehrmacht trifft die Entscheidung Treibstoffe in Espenhain herstellen zu lassen. Das kommt der ASW entgegen, wollte sie doch schon immer in Espenhain Benzin herstellen.

1939.     Jahr     Errichtung der Gösel-Wasserwerkes mit 2 Auffang- Absetzbecken und 3 Rohrleitungen, DN 600, zum Werk Espenhain. Die Station wurde an der Reichsstraße, nördlich des Abzweiges nach Muckern errichtet. Sie ist heute noch zu sehen.

1946     März     Leipzig    Die Stadtwerke Leipzig erhalten die Zusage, während und nach den Reparationsdemontagen von Kraftwerksturbinen der Stadtwerke, von der ASW aus Zschornewitz mit ausreichend Strom beliefert zu werden. In kurzer Zeit stellt sich heraus, dieser Plan funktioniert nicht.

1966     März           Tgb. Peres Inbetriebnahme der Abraumbandanlage.

1969    März           Montagebeginn der ERSTEN F 60,AFB 32, der WELT im Tgb.  Welzow

1973     März           Aufnahme  Dauerbetrieb der  AFB 32 mit Es 3150,Bgg.1270

1991     März          Tgb.  Breitenfeld- Beginn Transport des Gerätekomplexes SRs 6300 50/15,0 ( 3x630 KW ) + VR 157 +12 / -12,Bgg.1550 sowie des A2Rs-B 15000 zurück zum Montageplatz Breitenfeld, im Schlepptau BRs sowie ATS.

1941.            März   Espenhain      Die Planungen für das Aluminiumwerk Schmidt im südlichen Teil des Werkes Espenhain beginnen. Stellt doch dieses Werk einen potenziellen Kunden dar, der Abnahme von Strom, Kohle, Koks und Wasser garantiert. Auch das Areal wird von der ASW gestellt.

1993     1.3.93          Tgb. Espenhain Inbetriebnahme Kippenrückgewinnung

1994     01.03.94    Tgb. KleNo-Beginn Transport Es 3750,Bgg.1307,1308 nach Welzow-S über 45 km

1995     01.03.95     Tgb. Espenhain  Einrichtung HS-SRs 1200n+VR,Bgg.1498-TS-ERs 710,Bgg.366 ( 58) an Bandanlage zur Rückgewinnung Kippenboden zur Sanierung  .

2006    01.03.06      Tgb. Espenhain Baubeginn der beweglichen Brücke zwischen Markleeberger-u. Störmthaler See.

1924     02.03.24     Tgb. Böhlen I Beginn Kohleförderung.

1942     2.3.42           Tgb. Espenhain     Für die Erstellung der Hauptwasserhaltung werden die Brückenstände 1944, 1945, 1954 und zum Tagebauendstand vor Verlegung der Reichstrasse konstruiert. Dabei ergibt sich nur ein Standpunkt – südlich Nordschacht IV.

1940.     7.3.40     Tgb. Espenhain Betriebsführer Wahle stellt in einer Sitzung fest, dass der Tagebau 1940 1 Million Tonnen Braunkohle zu fördern hat.

2007     09.03.07     Tgb. Zwenkau Beginn Flutung Zwenkauer See.

2011    10.03.11     MIBRAG stellt beim Oberbergamt Sachsen den Antrag zum Überbaggern von Kieritzsch.

1942.     11.3.42   Werk Espenhain Die Werksleitung in Espenhain stellt in einem Bericht die schlechten Luftverhältnisse fest, die immer wieder Anlass zu Beschwerden sind und bereits zu Entschädigungsansprüchen führten.

1947     11.3.47      Die ASW befinden sich in Liquidation. Der alleinige Aktionär, der Freistaat Sachsen Zur Gründung brachte einst seinen Grundbesitz, Elektrizitäts-u. Kohleunternehmungen ein.

1991     11.03.91     Tgb. KleNo Inbetriebnahme der F60,AFB 36 mit einem Bagger, Es 3750,Bgg.1307

1936     12.03.36     Böhlen  der erste Tankwagen mit Treibstoff verlässt das Werk.

1946     12.3.46       Dresden   auf Anordnung der Landesverwaltung Sachsen werden alle Braunkohleabbauenden u. –verwertenden Unternehmen in Sachsen zur Arbeitsgemeinschaft des sächsischen Bergbaues zusammengeschlossen.

1975    12.03.75     BKK Bitterfeld Übergabe der technolog. Übersicht für den Betrieb des Tgb.DSW. Geplant war eine Fläche von 29 km2,,Bewegung von 768 Mio m3 Abraum mit  durchn. 32 m Mächtigkeit, Kohlemächtigkeit 3-7m, A:K=5,7:1.

2009    12.03.11     Vattenfall, mit der Vorstellung der Planfestellungsunterlagen für Jänschwalde beginnt das Scopingverfahren.

1924.     14.3.24     Dresden   Vertrag zwischen sächsischem Staat und der ASW, Sachsen übereignet alle staatlichen Kohle-u. Energieunternehmen der ASW.

1966     15.3. 66     Tgb. Espenhain   SRs 630/800, Bagger 53, 1489, nimmt den Probebetrieb auf.

1981     15.03.81      Tgb.DSW Aufnahme Dauerbetrieb, erste Kohle über Grubenbandanlage und Kohleverladung.

2007     15.03.07     Tgb. Meuro   Beginn Flutung des Ilsesees mit 2m³/s aus Schwarzer Elster, Geierswalder See und Sedlitzer See.

1898     17.03.98     Senftenberg BK-Unternehmungen der Lausitz gründen zur Wahrung ihrer Interessen den Verein der Lausitzer BK-Werke. Bereits 1880 schlossen sich 20 Unternehmen zum Niederlaus. Bergwerksverein zusammen.

1919     19.3.19    Senftenberg Gründungstag Verein Niederlausitzer Braunkohlenwerke    

1938     19.3.38     Tgb. Böhlen   Montagebeginn der AFB Böhlen II, bis Anfang März wurde der Montageplatz freigeschnitten.

1941.     20.03.41     Tgb. Espenhain Inbetriebnahme Es 800,Bgg.5-später Bgg.555

1989     20.03.89     Tgb. Breitenfeld Beginn des Transportes des SRs 6300 50/-15,0 ( 3x630 kW )+ VR 157 +12 / -12,Bgg.1550 vom ZMP Breitenfeld in den Tagebau.

1935   20.03.35   Grube Auguste geht das, zu der Zeit, größte Gewinnungsgerät der Welt, der D 1200, Baunummer: 242, der spätere 549, gebaut von der MFB in Betrieb. 1939 fuhr der D 1200 12 Millionen  m³ Abraum. Er lief zuverlässig fast 50 Jahre, baggerte 2 Neuaufschlüsse - DSW u. Breitenfeld.

1977     21.03.77     Tgb. Welzow Inbetriebnahme der 150m langen Zubringerbrücke und Es 3150,Bgg.1289 –der ERSTE F 60-BRÜCKENVERBAND der Welt ist komplett!!

1981    22.03.81     Jänschwalde  4:04 Uhr KW Jänschwalde-Block I wird angefahren, insges. werden es 6 Blöcke, seitdem wurden etwa 33.000 Schichten im KW gefahren. Tägl. Werden bis 80.000 t Kohle aus den Tgb. Jänschwalde, Cottbus-Nord und Welzow-Süd verstromt.

1966     23.03.66     Tgb. Meuro Rutschung und damit Totalschaden SRs1200a,Bgg.1445.

1494     24.3.99      Glauchau   Georg Agricola wird geboren. Er gilt als Begründer der Montanwissen-schaften. Sein Hauptwerk: „Zwölf Bücher vom Berg-u. Hüttenwesen  In lateinischer Sprache 1556.

1921     24.3.21        Tgb. Böhlen   Fertigstellung Bagger 1.

1997     24.03.97     Erlöschen der letzten Braunkohlenfeuerung eines industriellen Dampferzeugers der Kraftwerk Wolfen GmbH - damit endet nach 200-jährigem Abbau von Braunkohle die Braunkohlenära im Bitterfelder Revier endgültig.

1921.     25.03.21     Tgb. Böhlen Beginn der Aufschlussarbeiten mit 2 Schnitten, ges. Höhe 29 m, 1.Schnitt 13m, 2.Schnitt 16m.Eine Besonderheit stellte der zunächst ohne vorigerer Entwässerung durchgeführte Aufschluss dar. Mit gestreckter EL wurde ein  Sumpf geschnitten und das gesamte Wasser abgepumpt.

1958.     25.3.58     Tgb. Espenhain    Seilbruch am Sch 200, Bgg.12, der daraufhin einstürzt. Die Beladerin Rosa Krieger kommt dabei ums Leben, Baggerfahrer war an diesem Tag Fritz Sitte.

1966.     26.3.1966    Tgb. Espenhain   Vom zuständigen Leiter der HA Investitionen und Generalreparaturen, Sprotte, ergeht die Einladung zur Endabnahme des SRs 630/800, Bagger 1489 (53) an die Bergbehörde Borna, mit Sitz in der BF Witznitz.

1921     29.03.21     Freiberg   das Bergamt Freiberg erteilt den Abbauschein für das Staatl. Braunkohlenwerk Böhlen.

1947.     29.3.47 Tgb. Espenhain Absetzer II stellt auf der Halde Trages den Betrieb ein und wird für den Transport in den Tagebau vorbereitet.

1951     29.03.51     Tgb. Profen     erster Kohlezug aus dem 2.Flöz des Tagebaues.

2003     29.03.03     Tgb. Meuro Transportbeginn des SRs 1500 35/15 + VR,Bgg.1473 vom Südrand-Schlauch nach dem Stellplatz Lausitzring. Das Gerät bewegte in der Sanierung 40 Mio.m³ Abraum, der über As 1096 verstürzt wurde. Der Transport ging über 8,5 km und endete am 15.09.03.

1938.     30.3.38     Dresden   Die ASW bestätigen der Firma Krupp-Baggerbau den Auftrag zum Bau des (Krupp-) Baggers 155556, des Bgg. 2, D 1400 mit der Auftragsnummer5067/37.20640-3 Es wurden Wertpapiere im Wert von 450.000 RM = 1.611.000 € hinterlegt. 20640-3 Bl.77 Der Erstauftrag ist datiert auf den 17.2.1938 20640-3

1989     30.03.89     Tgb. Breitenfeld Ende Transport und Ankunft in der Strosse des SRs 6300 50 / -15,0 ( 3x630 KW ) + VR 157 +12 / -12, Bgg.1550

1989     31.03.89     Tgb. Breitenfeld  Beginn Probebetrieb SRs 6300 50 / -15,0 ( 3x630 kW ), Bgg.1550 in der D-Schicht des Tagebau Breitenfeld, 1. Baggerfahrer Schicht D Harmgardt.

1995     31.3.95     Tgb. Espenhain Bgg.250, ERs 700 fährt den letzen Kohlezug   für KW Thierbach.

 

 

 

Der moderne Braunkohlenbergbau ist in seiner Bedeutung

auf das Engste mit der industriellen Revolution des 18. und

19. Jahrhunderts verbunden. Hier sei u. a. der im Rahmen

der geologischen Landesaufnahme Sachsens verfasste

Bericht über die Kartierung des sächsisch-thüringischen

Raums des Bergstudenten und späteren Salinenassessors

Friedrich von Hardenberg (Novalis) an den Freiberger Professor

Abraham Gottlob Werner vom 28.04.1800 erwähnt.

1922     1922     Beginn des Abbaus der Berzdorfer BK im Tagebauverfahren, nach bereits über 80-jährigem Abbau im Tiefbau.                    

1942     April     Tgb. Pistor Beginn Aufschluss mit D 1500,der LMG mit 35000 m3/d.

1985    April     Tgb .Köckern     Aufschlussbeginn mit SRs 350,Bgg.74 – Bj.1942                         

1962     April     Tgb. Klettwitz     Inbetriebnahme der ersten F 45,AFB 24 mit             2 Ds 1600.

1955    01.0.55     Tgb. Bergwitz    As 926 wird demontiert, im Geiseltal wieder aufgebaut.

1981     1.4.81        Tgb. Cospuden der erste Abraumzug wird gebaggert.

1986     01.486     Tgb. Breitenfeld Beginn Transport ERs 1120,Bgg.1703 vom MP DSW nach Tgb. Breitenfeld.

1989     01.4.89     Tgb. KleNo Montagebeginn Es 3750,Bgg.1307.

1998     02.4.98     Tgb. Breitenfeld  Sprengung A2s-B1500.110,1116.

1927     02.4.27     Tgb. Berzdorf Stilllegung und Flutung des Tagebaues.

1966.     5.4.66     Tgb. Espenhain   Endabnahme des SRs 630/800, Bagger 1489 (53) und gleichzeitige offizielle Inbetriebnahme des VS des Tagebaues.

1959     06.4.59     Tgb. Welzow  Schachtholzlegung, Beginn Aufschluss.

2010     07.4.10     Tgb. Reichw. Inbetriebnahme der mod.AFB 35.

1943     8.4.43      Das Bergamt Leipzig genehmigt die Montage der Abraumförderbrücke Espenhain. Prof. Dr.-Ing. Beyer hatte die dazu gehörigen Unterlagen am 20.7.1942 eingereicht und sich gutachterlich ausgesprochen.

1963     09.4.63      Tgb. Peres Erster symbolischer Spatenstich.

1981     08.4.81     Tgb. CoNo   Beginn der Kohleförderung mit dem ERs 500, Bgg.292, der die Zugeinheit 1067 zum KW Jänschwalde belud. Einsatz des 292 bis 20.07.94

1981     10.4.81     Tgb.DSW Beginn Regelbetrieb des AFB-Verbandes F34,AFB 23,Es 3150,Bgg.1297.

1946     11.4.46     Tgb. Berzdorf  Beginn Auspumpen des Tagebaues.

1994.                11.4.95      Espenhain KW I wird endgültig abgefahren

1921      12.04.21      Tgb. Böhlen    erster Spatenstich.

1954.     12.4.54       Tgb. Espenhain Absetzer II Transportbeginn nach Tgb. Schleenhain.

1983.     12.4.83     Lauchhammer Die Produktionsfreigabe/Auftragsbestätigung für den SRs 1000, Bagger 1547, Bau-Nr.624 wird erteilt, die Produktion im Werk beginnt.

1911.       13.4.11      Hirschfelde     Nach knapp 2-jähriger Bauzeit wird das KW Hirschfelde mit 1,2 MW in Betrieb genommen. Das ehemalige Großkraftwerk Hirschfelde ist das älteste Großkraftwerk in Sachsen und war eine der Keimzellen der Aktiengesellschaft Sächsische Werke.     

1972     14.4.72     Tgb. Profen AFB 26 Beginn Probebetrieb mit den Baggern 641 u. 1255.

1952.     15.4.52     Tgb. Espenhain   Montagebeginn des Rs 700, Bagger 16 im Unterflöz, Profil 0.

1976     15.4.56     Tgb. Lohsa Beginn Transport der F 34,AFB 15 nach Neuaufschluss Bärwalde  nach ‘‘Neumann-Technologie‘‘, in Längstransport.

1993     15.4.93     Holzweißig Stillsetzung des Kraftwerkes Karl Liebknecht.

2000    15.04.00     Espenhain KW I Sprengung.

 1921 18.4.21     Die Verordnung des Bergamtes Freiberg über den Sicherheitspfeiler an der Bahnlinie Leipzig - München tritt in Kraft.

1990    20.4.90     Tgb. Cospuden Einstellung Regelbetrieb nach heftigen Protesten von Cospuden-Gegnern.

2000     20. 4.00     Tgb. Cospuden Beginn Flutung.

1927     22.4.27     Grube Auguste bei Sorau/NL Es ereignen sich 2 Schwimmsandeinbrüche. Zwei Bergmänner wurden verschüttet. Hauer Großer und Schlepper Wonneberger drangen zu ihnen vor, die Rettung gelang.

1927     21.4.27       Plessa   die erste Turbine des neu erbauten Kraftwerkes geht mit 8 KW u. 60 KV ans Netz. Das Kraftwerk ist verbandseigen und versorgt die Gründer des EV Gröba, die Amtshauptmannschaften Großenhain, Oschatz, Meißen und Döbeln mit Elektrizität. Der EV Gröba bezog für sein KW die Kohle aus dem damals effektivsten Tagebau, Plessa, und wurde dadurch finanziell unabhängiger.

1959.     21.4.59       BKK Espenhain      In einer Studie zur Umstellung auf Parallelbetrieb und Leistungserhöhung wird, nach genauen Berechnungen wird ein 700 Eimerkettenbagger mit 10m Abtragsvermögen und passend unter die AFB im Gerätebauprogramm der DDR gefordert. Ein historischer Beschluss, denn 9 Jahre später kommt im Tagebau der erste ERs 710, Bagger 336, Betr.-Nr.58,  der Welt zum Einsatz. Die Studie entstand in Zusammenarbeit BKK Espenhain und der Ingenieurtechnischen Zentralstelle im Kombinat Böhlen.

1965     21.4.61     Tgb. Meuro Beginn der Kohleförderung-bis1999 wurden ca, 330Mio t Kohle gefahren.

1861     22.4.61     Dübener Revier der Grube Viktoria wird der Bauerlaubnisschein erteilt.1861 wird eine Förderleistung von 1758,5 t Kohle registriert.

1940     23.4.40     Tgb. Niemtsch Schachtholzlegung und Beginn der Entwässerungsarbeiten.

1996     24.4.96     Tgb. Seese-Ost der letzte Kohlezug wird beladen. Im Tagebau 54,9 Mio t Kohle gefördert, hier lagert eine strategische Reserve von 90 Millionen Tonnen Kohle.        

1975     25.4.75     Tgb. Muldenstein, ERs 560,Bgg.282 baggert letzten  Kohlenzug.

1982     25.4.82     Tgb. Welzow  Inbetriebnahme des  2.Großgerätekomplexes SRs 6300 50/-15,0 (3x630kW ) + VR 157 12/-12,Bgg.1510 im Revier Lausitz.

1924    26.4.24     Tgb. Plessa die erste Abraumförderbrücke der Welt, gebaut nach den Plänen von Delius beginnt mit dem Probebetrieb.

1994     25.4.94      Tgb. KleNo Beginn Transport über 45 km ,Es 3750,Bgg.1307,1308,SRs 1301,SRs 702,ERs710,Bgg.350.

.1984     27.4.84     Tgb. Lohsa   letzte Kohle aus Baufeld V.

1943.     28.4.43     Tgb. Espenhain   Der zuständige Markscheider Marker erstellt eine Streckenplan der Entwässerungsstrecken des Nordschachtes, deren westlicher Verlauf per 5.11.1945 von den Baggern der AFB1, 2, 6a, überbaggert sind.

1970      28.4.70     Tgb. Schlabendorf Beginn Demontage AFB 26.

1991     28.4.91     Tgb. Peres    Letzter Kohlezug.

1995.     28.4.95     Tgb. Espenhain    Bgg.250, ERs 700 fährt den, vorläufig,  letzten Kohlezug des Tagebaues für KW I Espenhain, Lokfahrer ist Reinhard Breitfeld. Er fährt den Doppeltrak 4-1049/4-1136 mit den Wagen 84-5845, 84-5844, 84-5831, 84-5856, 84-5878, 84-5865, 84-5869, 84-5833, 84-54, 84-5839. Die restlichen 50000 Tonnen noch anstehender Kohle werden nach Einigung mit der MIBRAG ab Dezember 1995 mit Bagger 250 gefördert.

1954     29.4.54     Tgb. Espenhain   Prof. Dr.-Ing. Beyer teilt dem Kombinat Espenhain mit, dass mit der Prüfung der Berechnung des Rs 700, Bgg. 16 begonnen wird.

 1966     30. 4.66     Tgb. Spreetal Grube fährt mit 64736 t Kohle  Tageshöchstleistung.

1975    30.05.75     Tgb. Profen   erster Kohlezug aus Sektor I

1975     30.4.75     Tgb. Muldenstein Beginn der Flutung, hier beschritt man absolutes Neuland, Nutzung eines Restloches für Verlegung eines Flusses, dessen bisherige, nun  trockene Fläche wiederum einem Tagebau zugeführt wird.

1986     30. 4.86     Tgb. Breitenfeld Beginn Probebetrieb ERs 1120,1703

1991     30.4.91     Tgb. Peres Stilllegung, Tagebau wird um 2014/2015 als Baufeld Peres vom Tagebau Vereinigtes Schleenhain abgebaut.

1991     30.4.91     Tgb. Merseburg-Ost letzter Kohlezug

1994     30.4.94     Tgb. Espenhain Die einst, bis 1972, größte Förderbrücke der Welt, die AFB 17 wird von Prof. Bilkenroth mit dem Kommando „Lass ab vom Berg“ nach 50 Jahren offiziell endgültig angehalten.                                                                                                                                                              In dieser Zeit förderte sie 1,2 Milliarden m³ Abraum, mit 80.000 in der Strosse gefahrenen Kilometern, was 1,5 Erdumrundungen entspricht!!

 

            Momente der Erinnerung im Braunkohlenbergbau Mai

 

 

                                                                       

 Mai      1922    Tgb. Böhlen Bgg.4, ein D 500, gebaut von MFB geht in Betrieb.

Mai     1926     Plessa   die SSW Berlin erhalten den Auftrag zum Bau des Kraftwerkes Plessa durch den EV Gröba.

Mai     1975     Tgb. DSW Beginn der Feldentwässerung-bis 45 Millionen m³ Wasser/Jahr + Wasser aus offenen Wasserhaltungen wurden gehoben.

1977     Mai     Tgb. DSW Einsatzbeginn SRs 1200, Bgg.1401 im Tagebau.

1980     Mai     Tgb. DSW Ende der Aufschlussbaggerung.

1942     01.05.42     Tgb. Böhlen Umstellung des Tagebaues von Schwenk-auf  Parallelbetrieb.

 

1952     01.05.52     Profen/Deuben Übergabe von SAG-Betrieben, Profen wird BKW Profen, aus Deuben BKK Deuben.

1956     01.05.56     Tgb. Böhlen Montagebeginn SRs 800, Bgg.145 durch VTA Leipzig.

1964     01.05.64     Tgb. Goitsche erste Kohleförderung aus BF II.

1972     01.05.72     Tgb. Profen AFB 26 Aufnahme Regelbetrieb. Auch wird der 14.4.72 als Datum genannt.

1973     01.05.73     Tgb.Merseburg-Ost erster Kohlezug aus Baufeld Ia.

1995     1.5.95         Tgb. Schleenhain letzter Kohlezug, bestimmt für KW Lippendorf, vor der technischen Neuausrichtung des Tagebaues. Gefahren über das letzte zusammenhängende Schmalspurnetz Mitteldeutschlands.

 

2000     02.05.00     Tgb. Jänschwalde Inbetriebnahme des VS mit SRs 2000 + VR,Bgg.1557+A2Rs-B 8800.110 am   Hornoer Berg. der Vs soll bis Auslauf des Tgb. laufen.

 

1974.      03.05.74     In einer Information für die „Kandidaten der örtlichen Volksvertretungen“ über die Entwicklung des Braunkohlenbergbaues im Raum Leipzig, heißt es u. a. zum Tagebau Espenhain: Weiterbetrieb desselben über den ehemals konzipierten Stilllegungstermin 1978 hinaus. Aufschluss der Tagebaue DSW ab 1976, Groitzscher Dreieck ab 1974, Delitzsch-Süd ab 1978, Breitenfeld-Nord ab 1982.

 

1888     03.05.88     Golpa der Lehrer Carl Wolf und der Landwirt Werner von der Lehe stellen beim königl. Revierbeamten,Bergrat Kästner den Antrag auf Eröffnung des Braunkohlenwerkes Golpa. Als Betriebsführer wird der Steiger Robert Diefert angestellt.

2002     03.05.00     ehem. Tgb. Breitenfeld   Einweihung des Technischen Denkmals                         SCHAUFELRAD des SRs 6300,Bgg.1550.

 

1970     07.05.70     Tgb. Schlabendorf   die AFB 26 wird mit Handsprechgeräten in die Endstellung zur Demontage für Tgb. Profen gefahren. Um 12:00 Uhr wird die 30-KV-Leitung abgeschaltet.

1952.     6.5.52     Tgb. Espenhain In einer Besprechung wird angeregt, den Bagger 1, Ds 1000, aufgrund der zurückgegangenen Schnitthöhe, beträgt jetzt etwa 30%, anstatt Bagger 6a einzusetzen. Bagger 5 könnte dann infolge der geringen Schnitthöhe im 1.Schnitt und zwar im Zugbetrieb eingesetzt werden.

1937.      7.5.37     Freiberg       Das OBA erteilt den Abbauschein für den Tagebau Espenhain

 

1984     07.05.84     Tgb. Köckern der erste Kohlezug wird beladen.

1941     8.5.41     Espenhain    Inbetriebnahme Schwelofen 6, damit Betriebsaufnahme der Braunkohlenveredlung Espenhain.

   1947     9.5.47     Das Gesetz zur Überführung von Bergwerken und Bodenschätzen in das    

   Eigentum des Landes Sachsen tritt in Kraft. Hiernach gehen alle Abbaurechte in das Eigentum    

   des Landes Sachsen über.

 

 1937     12.05.37     Tgb. Böhlen 17:00 Uhr Einsturz AFB Böhlen I durch Gewitterbö.

 

1954.     12.5.54        Tgb. Espenhain     IBN einer Pflugkippe mit Pflugrücker aus Deuben.

1969     12.05.69     DDR     Erlass des Berggesetzes mit 34 Paragraphen. Der Begriff Bodenschatz wurde lange Zeit nicht genau benannt, erst 1976 wurde das durch Aufzählen von Rohstoffen der Fall. Das Recht auf Aufsuchen und Gewinnen von Bodenschätzen stand dem Staat zu. Mit der Einigung Deutschlands 1991 blieben Teile des Berggesetzes in Kraft, überwiegend war aber das Bundesberggesetz maßgebend.

1989     12.05.89     Tgb. Golpa-Nord Einstellung Abraumförderung und letzter Abraumzug gefördert durch Es 1120, Bgg.651 und Zug Nr. 4-886.

 

1911     14.05.11     Bitterfeld Bitterfelder Anzeiger: der „Verein für städtische Angelegenheiten‘‘ führte eine Versammlung durch, bei der u.a. über einen Verkauf der Goitsche (Stadtforst) durch den Forstfiskus an Siemens-Schuckert informiert wurde.

 

1973     15.05.73     Tgb.Welzow-Süd Aufn.  Probebetrieb Es 3150, Bgg.1270 an der AFB 32.

1991       15.05.91    Bitterfelder Revier Beginn der Bergbausanierung im Tgb. Goitzsche.

1918     17.5.18          Freiberg   Auf Anregung führender Persönlichkeiten der Kohlen-chemischen- und Erdölindustrie, Beispiel sei hier Konrad Albrecht Piatschek, GD Anhalthinische Kohlenwerke, wird die Braunkohlenstiftung an der Bergakademie zu Freiberg gegründet. Zweck der Stiftung ist es, Forschungen im Braunkohlenbergbau und der Verarbeitung dessen Erzeugnissen. Am 17.8.18 Einrichtung Lehrstuhl für Bergbau, Bergwirtschaft und Brikettierung Prof. Karl Kegel.  

1971     18.05.71     Tgb. Lohsa   erster Kohlezug nach KW Boxberg.

 

1981     19.05.81     Tgb. Profen erste Kohle aus dem UF des Tagebaues.

1534     21.5.34      Zöllsdorf    Katharina Luther, geb. von Bora erwirbt das Gut Zöllsdorf, dessen Flur in den 80’er Jahren des 20.Jh. vom Tagebau Schleenhain überbaggert wurde. Dieses Gut bewirtschaftet sie nicht nur zur Versorgung der Familie Luther, Luther selbst hat zu dieser Zeit keine regelmäßigen Einkünfte und ist sehr freigiebig, das Gut Zöllsdorf soll auch ihrer Altersversorgung dienen.

 

1975     21.05.75     Bitterfelder Revier ERs 560, Bgg. 282 überquert beim Transport Tgb. Muldenstein-Tgb. Goitsche die Mulde von Nord nach Süd.

 

2010     21.05.10     Tgb. Reichwalde Ende des Probebertriebes der F 60,AFB 35 nach Modernisierung.

1912     22.05.12     Tgb. Sachsenburg der königliche Bergrevierbeamte verfügt über Rundschreiben, das bei Begräbnissen der Baggerbetrieb durch die Nähe zum Tagebau zu ruhen hat.

 

1914     24.05.14     Dresden   Joseph Werminghoff, der Begründer der Eintracht Braunkohlenwerke Welzow stirbt in Dresden.

 

1998     25.05.98     Tgb. Greifenhain Beginn Flutung über 8 km lange Leitung-Ende 2023,1016 ha.

 

1989     30.05.89     Tgb. Breitenfeld 14:00 Uhr Übergabe des SRs 6300 50/-15,0 (3x630 KW)+VR 157 +12/-12,Bgg.1550 an den Betreiber.

 

2000     31.05.00     Tagebau Espenhain Beendung Massenrückgewinnung im Tagebau. LETZTER Großgeräteeinsatz im mitteldeutschen Revier. SRs 1200n+VR, Bgg.1498,ERs 710, Bgg.336, erster 710’er, sowie SRs 1000n , Bgg.1547 + A2Rs-10000.110, Absetzer 1115 bewegten über 54 Millionen m³ Abraum um die Kippen vor Güldengossa und Störmthal zu gestalten und das Relief der künftigen Seen und den Auflagedamm der BAB 38 herzustellen.

 

 

    

   Momente der Erinnerung im  Braunkohlenbergbau Juni

 

1941     Juni/Juli IBN der Veredlungsanlagen im Werk Espenhain, damit offizielle Umbenennung der Bauleitung Espenhain in Braunkohlen- u. Großkraftwerk Espenhain.

1958     DDR     die DDR-Wirtschaft sieht sich in der Lage, die absolut notwendigen Investitionen in der Braunkohlenindustrie im großen Rahmen tätigen zu können. Mit der Einführung der neuen Baureihen-SRs-,der Vereinheitlichung der FW-Konstruktionen und der natürlich vorher aufgebauten Werks-u. Fertigungsstrukturen war man gut aufgestellt. Hier beachte man die Anzahl der in den 60’ern  gebauten SRs 630/800/1200 und ERs 560  sowie der Es 1120, nicht zu vergessen die SRs 1500 und SRs 2400!!

1974     Juni     Tgb. Seese-West der SRs 1200 + VR, Bgg.1488 wird demontiert und nach Tgb. Berzdorf umgesetzt.

1977    II.Quart.     Schlabendorf-Nord Transport der F 34,AFB 25 nach Schlabendorf-Süd durch Tagebauresträume über 9 km.

1980     Juni     Tgb. CoNo Einsatzbeginn des Es 1120.2, Bgg.1257 als 3. Abraumbagger.

1917     1.6.17     Die Elektrizitätswerke Oberlausitz/Zittau gehen in den Besitz der ELDIR über.

1941     1.6.41     Espenhain Aufnahme der Brikettierung in Brikettfabrik I

1984     1.6.84    Tgb. Bockwitz   der erste Kohlezug rollt aus der Grube.

1881     03.06.81     Geburtstag von Friedrich Ludwig Carl Emil von Delius in Warburg. Nach seinen Plänen ließ er 1924, als Bergwerksdirektor in Plessa, die erste Förderbrücke bauen. Der Bau dieser Förderbrücke, Inbetriebnahme 1925 revolutionierte den Braunkohlenbergbau.

1991    01.06.91     Tgb. Breitenfeld     Einstellung Grubenbetrieb – damit Beginn der Stundung des Tagebaues – endgültige Stilllegung erfolgte 1993. Im Tagebau wurden 69,5 Mio m³ Abraum, davon 36 Millionen m³ Aufschlussabraum, 400000 t Kies sowie 7,38 Mio t Kohle, etwa 3% des nutzbaren Vorrats gefördert. Der Tagebau verfügt über eine strategische Reserve von ca.500 Millionen Tonnen  Kohle und erhebliche Mengen an förderwürdigen Kies.

1992     03.06.93     Tgb.Gräbendorf Beginn der Verschrottung des SRs 1000,Bgg.127 u. des As 2240,Absetzer 1011.

1939     04.06.39     Tgb.Espenhain     Absetzer 1 (später 993) geht auf der Hochhalde Trages in Betrieb.

1939     05.06.39     Tgb.Espenhain     Bgg.1 (später 539) geht in Betrieb.

1977     06.06.77     Tgb.SchlaNo   die F34, AFB 25 wird auf dem Transport nach SchlaSü auf dem Montageplatz M1 abgestellt.

1947     11.06.47     Tgb.Espenhain     Absetzer 2 geht im Gleisdreieck in Betrieb.

1858        14.06.      Eisleben   der Berginspektor C. A. Riebeck, als Repräsentant der Sächsisch-Thüringischen AG, stellt den Antrag auf Konsolidierung der Grubenfelder NEPTUN, CARL, THEODOR, HEDWIG und GLÜCKHILF beim königlichen Bergamt in Eisleben.

 

1898     16.06.98   In der Brikettfabrik Osendorf wurde eine weitere, die 3. Presse, aufgestellt. Dadurch machte sich eine weitere Kapazitätserhöhung im Tagebau Hermine I erforderlich.

Da das Grubenfeld bei Osendorf nur noch eine beschränkte Lebensdauer besaß, ging die

Unternehmensleitung zum Aufschluss eines neu erworbenen Kohlenfeldes bei  Döllnitz über.

1918     14.06.18     Deutschland     Inkrafttreten des Gesetzes über das staatliche Kohlebergbaurecht.

1960    17.06.60     Tgb. Meuro SRs 1200a, Bgg.1445 (?) wird im Tgb. übergeben.

1949.     6.6.49     Tgb. Espenhain     Am Bagger 1, Ds 800 erfolgt bis zum 21.6.49 ein konstruktiver Umbau. Ab dem 21.6. läuft der Bagger mit verkürzter EL und 34 1000-Liter-Eimern(bisher 37 800-Liter-Eimer) unter Ds 1000.

1940     19.6.40     Berlin    Inkrafttreten des Erlasses der Richtlinien für die Urbarmachung von Tagebauen in Deutschland. Die Forderungen gehen aber nicht weit genug § 5 besagt, so besagt lediglich “[…] dass wertvoller Kulturboden möglichst als Kulturschicht zu verwerten sei.“

1865     24.06.65     Preußen erlässt das Allgemeine Berggesetz mit 12 Titeln(Abschnitte)

1927     24.06.27     Tgb. Böhlen     Bruch des Ringspüldammes. Es musste u.a. die Tagebauausfahrt neu projektiert und angelegt werden.

1984     24.6.84     Eythra die Kirchgemeinde feiert einen der letzten Gottesdienste mit Pfarrer Horst König, ehemals Pfarrer meiner Heimatstadt Waldheim, im Garten des Pfarrhauses. Eine feierliche Entwidmung der Kirche gab es nicht, da die Kirche bereits gesperrt war.

1957     26.6.57       Tgb.Espenhain   Mit Ende der GR der Förderbrücke, während der Bagger 18, D 1120 angehängt wurde erfolgt dessen Probebetrieb. Der  MP des D 1120 befand sich in der Nähe des Bahnhofes Rötha. Die Einfahrtsrampe wurde von Bagger 12 geschnitten.

1946     27.06.46     Tgb.Berzdorf      Beginn Kohleförderung.

1996     27.06.96     Tgb.Espenhain     letzter Kohlezug aus dem UF des Großtagebaus, gebaggert durch  meinen Lehrkameraden Steiger Uwe Stengler, auf dem ERs 700, Bagger 16( 250 ). Damit Stilllegung des Tagebaus nach 57 Jahren Kohleförderung, mit einer Gesamtleistung von 565 Millionen Tonnen Kohle. Der Tagebau verfügt über eine strategische Reserve von 0,5 Mrd. Tonnen Kohle.

1994     28.06.94     Tgb. Greifenhain   letzter Kohlezug.

1978     30.06.78     Tgb. Jänschwalde     10:20 Uhr die F60, AFB 34, die dritte ihrer Bauart, Aufnahme  Probebetrieb.

1986.     30.6.86     Auf dem Montageplatz, Tagebau Espenhain, SW-Ecke der TA Gruna beginnt die Montage des SRs 1000, Bagger 1547.

1992     30.06.92     Tgb. KleNo   Stillsetzung der F 60, AFB 36 - der wohl je letzten gebauten Förderbrücke des Typs F 60.

1994     30.06.94     Tgb.Espenhain     Einstellung Kohleförderung im OF mit den Geräten Es 900,Bgg.544,555.

1994      30.6.94       Tgb. Espenhain    Einstellung der Zugabsetzerkippe As 1120, Absetzer IV.

1994     30.06.94     Tgb. Greifenhain Einstellung Kohleförderung nach 57 Jahren.

1996     30.06.96      Espenhain Kraftwerk II geht endgültig vom Netz, die Ära des Komplexes Espenhain ist zu Ende.                                                                                                                         Das Braunkohlenwerk Espenhain hat insgesamt 217,5 Millionen Tonnen Briketts, 96,7 Millionen Tonnen Koks, 16,8 Millionen Tonnen Teer, 3,8 Millionen Tonnen Leichtöl sowie 1,04  Millionen Tonnen Schwefel hergestellt.

 

 

                    

          Momente der Erinnerung im Braunkohlebergbau Juli

 

1897      Berlin der Kaufmann Fritz Feller gründet die Plessaer Braunkohlen GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Berlin.

1912     Deutschland   50 Gemeinden u. Gemeindeverbände gründen den Verband der im Gemeindebesitz befindlichen Elektrizitätswerke – ELEKTROVERBAND – Der Staat erklärt die Elektrizitätsversorgung zur Staatsaufgabe. Da der Staat seine Pläne zum Bau von Kraftwerken u. Hochspannungsleitungen nicht durchführen konnte, wurde 1912 die Direktion der staatlichen E – Werke gegründet ELDIR, die 1923 in die ASW umgewandelt wurde. Alleiniger Aktionär blieb der Staat. 1935 hatten die 110-KV-Leitungen der ASW bereits eine Länge von 695 km.

30’er Jahre des 20.Jahrhunderts   Beim Bau der A 13 konnte man auf die sehr genaue Erkundung der Braunkohlefelder im Calauer Raum zurückgreifen und den Verlauf der Autobahn in die Mehsow – Beuchower – Rinne legen. Zwischen die späteren Schlabendorfer und Seeser Tagebaue.

1937      Juli     Tgb. Espenhain     Beginn der Aufschlussbaggerung durch die Firma Phillip Holzmann mit eigenem Gerät.

1944     Juli     Tgb .Böhlen     Montagebeginn des 2 .D1400 für die AFB.

1946     Juli     Tgb. Werminghoff II die AFB und ein Absetzer gehen in Betrieb.

1959     Juli     Tgb. Lohsa Montagebeginn der 2.Einheitsförderbrücke F 34 im Tagebau.

1966     Juli     Tgb. Muldenstein Inbetriebnahme des Sonderbetriebs mit D 700,Bgg.543 auf der Rasensohle für Schlauchbaggerung für SRs 1200a, Bgg.130 am SE.

1913     1.7.13     Pirna    Die neuerbaute, braunkohlenbefeuerte Elbtalzentrale geht mit einer 5000 PS starken Turbine in Betrieb und ans Netz.

1948   1.7.48   BKW Holzweißig   Trennung des Kraftwerks vom BKW, das KW wird unter dem Namen Karl Liebknecht der Energiewirtschaft zugeordnet.

1952   1.7.52   Tgb. Goitsche nach 12-monatiger Bauzeit Inbetriebnahme der Kohlefernbahn zum Abtransport der Kohle sowie des Abraums zum  Absetzer des Tgb. Freiheit II, mit 5 Brücken, 6700 m³ verbautem Beton, sowie 480.000m³ bewegten Erdmassen.

                            

1954   1.7.54   Tgb. Muldenstein Europabagger, Bgg .617, E2240-erster Fertigstellungstermin, dazu wurde ab 20.07.53 zweischichtig gearbeitet, neuer Termin: 10.01.1955 - schließlich  wurde das Gerät Ende Mai 55 fertig montiert. Nach Mängelbeseitigung begann der Europabagger am 30.09.55 mit dem Probebetrieb, wurde am 26.10.55 an das Werk übergeben u. im 1.AS eingesetzt. Ab 31.3.56 Einsatz im 2.AS.Der Europabagger kostete bei Fertigstellung 1955 ca.16,5  Millionen MDN-Mark der Deutschen Notenbank .

1958     Deutschland     50.Jahrestag des Baggerbaus, seit diesem Jahr werden in der DDR-Braunkohlenindustrie zellenlose Schaufelräder eingesetzt.

1964     1.7.64     BKW Hirschfelde   das BKW wird dem BKW Oberlausitz zugeteilt.

1968     1.7.68     Bitterfeld     Durch Zusammenschluss der BKW Mulde-Nord u.  BKW Einheit entsteht das BKK Bitterfeld. Der stolze Tagebau Muldenstein gehört bis zu seiner Auskohlung 1975 dazu.

1970     1.7.70      Tgb. Jäwa die Entwässerungsarbeiten beginnen.

1978     1.7.78      Tgb. SchlaSü in Nähe Drehna wird mit dem Es 1120.2,Bgg.650 ein Vorschnitt eingerichtet.

1982     1.7.82      Tgb. Greifenhain   wird aus dem BKW Cottbus herausgelöst und  dem BKW Welzow zugeordnet. Die 6300’er Tagebaue sollen zusammen geleitet werden.

1990     1.7.90      Altenburg die Schnapsbude liefert keinen akzisefreien Trink- Branntwein für Bergarbeiter mehr – ein schwarzer Tag!!!!

1993      1.7.93     Tgb.DSW   Beginn der Sanierungsarbeiten im Tagebau.

1960     3.7.60     Tgb. Meuro   As 1120,  Absetzer 1036 geht in Betrieb.

1978     4.7.78     Tgb. Cottbus-Nord der ERs 500,Bgg.322 beginnt mit der Aufschlussbaggerung.

1958     5.7.58      Tgb. Bluno der erste Kohlenzug verlässt die Grube, bestimmt für die BF Laubusch.

1985     6.7.85     Tgb. Reichwalde der Es 3750,Bgg.1302 gekoppelt an eine 2-m-BA beginnt zusammen mit dem A2Rs-B 10000.100,Absetzer 1078 mit der Aufschlussbaggerung.

1998     6.7.98     Tgb. Goitzsche     Über eine fertiggestellten Überlauf von der Mulde in die Grube erfolgt eine Probeflutung. Durch die im gleichen Jahr abgestellten Tiefbrunnen setzt der Grundwasseranstieg stark ein.

1881     1881        Deuben     erste Briketts aus Deuben.

1937     9.7.37        Beginn der Schachtarbeiten am Mittelschacht. Der Mittelschacht wird als Bohrschacht im Trockenbohrverfahren niedergebracht.

1888    11.7.88     Gründungstag der Ilse – Bergbau-Actiengesellschaft. Hervorgegangen aus den Kuhnheim & Co-Unternehmen.

2007     11.7.07     Tgb. Welzow   Sprengung des SRs 2400,Bgg.1481.

1872      13.7.72     Gustav Adolf Pistor, Namensgeber gleichnamiger Kohlengrube wird in Elberfeld geboren.

1984     13.7.84     Tgb. JäWa    Inbetriebnahme der Zubringerbrücke F60 mit Es 3750,Bgg.1294,damit Beginn des Zweiebenenbetriebes.

1956     14.7.56     Tgb .Muldenstein     ERs 560, Bgg.282 geht in Betrieb.

1949     15.7.49     Leipzig   Sitzung der Arbeitsgemeinschaft Tagebautechnik, auf der Dipl.- Bergingenieur Ernst Tielsch einen Vortrag über den Absetzertransport der Absetzer I u. II von Halde Trages zur Innenkippe des Tagebaues Espenhain hält.

1971     15.7.71    Bitterfelder Revier    erste Flussdurchquerung eines schienengeb.Gerätes, der E 1120.Bgg.1254 durchquert bei abgelegter EL die Mulde.

1990     15.7.90     Bitterfeld Noch betreibt das  BKK Bitterfeld 21 Tagebaue und  24 kohleverarbeitende Betriebe mit 57250 Beschäftigten.

2009     18.7.09     Nachterstedt am Concordiasee rutscht die Böschung ab.

1802     19.7.02     Johann Wolfgang v. Goethe besucht das Braunkohlenwerk Langenbogen.

1937    20.7.37   Erster symbolischer Spatenstich. Dr. Ries, vom Vorstand der ASW hält die Weihrede auf den Tagebau Espenhain. Danach findet die symbolische Seilfahrt statt.

1942.     20.7.42     Mit Schreiben vom 20.Juli 1942 beantragen die ASW beim Oberbergamt Freiberg die Genehmigung zum Erstellen der Förderbrücke Espenhain17

1970     20.7.70     Tgb. Domsen     Inbetriebnahme der Abraumbandanlage.

1999    20.7.99     Tgb. Espenhain    Beginn Flutung –Markleeberger See. Er wird eine Fläche von 252 ha einnehmen, 61 Mio m3 Wasser fassen u.109 m über NN liegen.

1978    21.7.78    Tgb. CoNo Einsatzbeginn des Es 1120.2 im 1.AS des Aufschlusses.

1985     22.7.85   Tgb. CoNo   Einsatzbeginn des ersten ERs1120,Bgg.1702,Baunummer 800.

1927.     24.7.27   ASW beschließt die Versuche zur Hydrierung von Treibstoffen anderer Unternehmen zu beobachten, da z.B. sich Patente in anderen Besitz befinden.

1966     24.07.1966 Ende Transport des Baggers DS 1500, Bgg.576 vom Tagebau Niemtsch, Ankunft im Tgb. Meuro.

1932             Beispiel des frühen Mühens um Sanierung der Bergbauflächen                                                               Der preußische Minister für Handel und Gewerbe verfügt in einem Erlass, das Bergwerksbesitzer jährlich einen Betriebsplan vorzulegen haben. Dieser Plan regelt:        

      1.Das Aufschütten von Kippen.

      2.Kippen sind unverzüglich urbar zu machen

      3.Die land- u. forstwirtsch. Nutzung nach Flächeneinebnung                 

      4.Die Verfahrensweise bei Mutterboden.

      5.Das Recht der Bergbehörde, Auflagen zu erteilen etc.

1969     27.7.69     Tgb. Golpa-Nord erster Kohlenzug.

1938.    28.7.38    MFB bestätigen der ASW den Eingang der Mitteilung, dass zum Ende des Monats der Montageplatz für den Ds 800, Bagger 1 zur Verfügung steht.

1937     28.7.37     Tgb. Espenhain erste symbolische Seilfahrt am Entwässerungsschacht.

1939    28.7.39     Tgb. Böhlen     Inbetriebnahme der AFB Böhlen II.

1988     22.7.88     Tgb. Reichwalde    Inbetriebnahme der F 60,AFB 35.

1939.     29.7.39     Tgb. Espenhain As 1120 ( 1200 ), Absetzer II, später 1001,gebaut von der LMG mit der BN 114 geht, wie Absetzer I auf der Hochhalde Trages in Betrieb.

1937.     30.7.37     Die ASW bestellen bei der Fa. Krupp Baggerbau einen „Tiefschnittbagger für das Deckgebirge“, mit der Auftragsnummer 5067 / 37 vom 30.7.37. Die Bestellung läuft noch auf „Neuaufschluss Böhlen“ 20640-3 Es handelt sich um den D 1400, Bagger 2(539).

1977    30.7.77     Tgb. Seese-West die F34, AFB 28 wird auf den MP M 2 gefahren.

1987     30.7.87     Tgb .Zwenkau     die Gemeinde Eytra hört auf zu existieren.

1991     30.7.91      Tgb. Klettwitz   letzte Kohle aus der Grube – damit Stilllegung des Tagebaues.                                                                       

2007       30.7.07      Vattenfall     beantragt Braunkohleverfahren für den Tagebau Welzow II – Förderung von 2025 – 2050.

1941     31.07.41     Tgb. Espenhain Inbetriebnahme Bagger 8, einem Löffelbagger.

1947     31.7.41       In Borna, Röthaer Straße, tagt der Beirat der Verwaltung der Kohlenindustrie in seiner ersten Sitzung.

1859     Ende Juli     Wietze Georg-Christian Hanaus erhält von der königlich-Hannoverschen Regierung nach, der für die wirtschaftliche Entwicklung so wichtigen, Braunkohle zu bohren und findet in einer Tiefe von 35,6 m frei fliesendes Erdöl. Theer(Teer)-vorkommen gelten lange Zeit als Indikator für Braunkohlevorkommen.

 

          

        Momente der Erinnerung im Braunkohlenbergbau August

 

1950       DDR      eine Verordnung regelt u.a. die zusätzlichen Belohnung-das Bergmannsgeld, abhängig von der Dauer der Zugehörigkeit. In einer Durchführungsbestimmung wurde das Bergmannsehrenkleid und der Tag des deutschen Bergmannes – 1.Sonntag im Juli – eingeführt.

1966     August Tgb. Goitsche Inbetriebnahme ERs 560,Bgg.321 im 2.KS.

1981     August   Tgb .Gräbendorf Beginn Aufschlussbaggerung.

1946     1.8.46   Böhlen, die Böhlener Werke gehen als Reparation in sowj. Besitz über.

1966     1.8.66   Tgb. Holzweißig im Verlauf des Jahres werden die Strossen der Geräte SRs 1200, Bgg.1401,D 800, Bgg.552, Ds 1000, Bgg.547 um etwa1000 m verlängert.

1980     1.8.81   Tgb.Espenhain   Magdeborn, 967 n.Chr. als Kastell Medeberu gegründet, trägt seit 1752 den Namen Magdeborn, hört auf zu existieren, wird vom Tagebau Espenhain überbaggert. Über die Devastierung wurde ein Dokumentarfilm zu DDR-Zeiten gedreht.

1977     2.8.77   Tgb. SchlaNo  Transportbeginn der F 34,AFB 25 nach Tgb. SchlaSü.

1984    2.8.84     Der Ministerrat der DDR beschliesst den Aufschluss des Tagebaues Kitzscher.

1973     3.8.73   Tgb. Nochten   Beginn Kohleförderung.

1985     3.8.85     Tgb.Espenhain   aus dem Oberflöz wird mit Bgg.5, 555, die 500.Mio. t Kohle gefahren.

1957     5.8.57   Tgb.Böhlen die Montage des SRs 800,Bgg.145 ist beendet, erster Abraum 19.8.

1979     7.8.79   Tgb. Profen-Nord Inbetriebnahme des Brückenverbandes AFB’en  16/26.

1913     9. 8.13        Friedrich Bergius und John Billwiller melden das Patent DE 301231, Verfahren zur Herstellung von flüssigen oder löslichen organischen Verbindungen aus Steinkohle, veröffentlicht am 26. November 1919, an.

1950.     10.8.50    Eine Verordnung regelt u.a. die zusätzliche Belohnung, das Bergmannsgeld, abhängig von der Dauer der Zugehörigkeit. In einer Durchführungsbestimmung wurden das Bergmannsehrenkleid und der Tag des deutschen Bergmannes  eingeführt. Dieser wird erstmalig am 17.10.1950 begangen, ab 1951 dann immer am 1. Sonntag im Juli.

1955     13.8.55   Tgb. Bergwitz letzter Kohlezug aus der Grube.

1980      13.8.80   BRD  Der Bundestag erlässt das Bundesberggesetz und setzt damit das Preußische Allgemeine Berggesetz außer Kraft.

1981.     14.8.81     Leipzig   Der Rat des Bezirkes fällt die Standortentscheidung zum Tagebau Bockwitz.

1956     15.8.56   Tgb. Greifenhain im Abraum wird der Zweischnittbetrieb eingeführt. Zum Einsatz kommt neben dem D 1400,Bgg.589 der D 1120,Bgg.628,der an diesem Tag den Probebetrieb aufnimmt.

1871     16.8.71   Meurostolln gleichnamiges Grubenfeld wird von den Dresdnern Kaufleuten August  Siebmann u. Ernst Kräger am Bergrevier Spremberg angemeldet.

1937    16.8.37   Tgb.Böhlen der Auftrag für die AFB Böhlen II, mit der Auftragsnummer 5249/37 an die Mitteldeutschen Stahlwerke Lauchhammer wird ausgelöst. Die Brückenbagger der havarierten AFB werden auf Zugbetrieb umgestellt.

1947.     16.8.47     Hirschfelde/Turow    Bei der Übernahme der Grube Herkules durch die polnische Verwaltung werden 300 deutsche Bergleute entlassen. Die Siedlung Turoszow ist eine Werkssiedlung, die aus dem Hirschfelder OT Scharre hervorgegangen.

1949     18.8.49   Tgb. Goitsche   600 m nördlich des Schacht I wird mit dem Teufen Schacht II begonnen.

1954     19.8.54   Tgb. Bergwitz letzter Abraumzug – Einstellung Abraumbetrieb.

  

1987     24.8.87        der SRs 1300,Bgg.1521 überfährt die Mulde von Süd nach Nord.

1702     26.8.02     Freiberg   Auf Antrag von Oberberghauptmann von Schönefeld entsteht durch ein Reskript ( Verfügung ) des Kurfürsten von Sachsen ein staatlicher Fond, die sogenannte Stipendienkasse, zur akademischen Ausbildung im Berg-u. Hüttenfach zu Freiberg in Sachsen. Die Technische Universität ist die älteste montanwissenschaftliche Hochschule der Welt – die Alma Mater Fribergensis.

1990     27.8.90   Komplex Espenhain, der letzte Schwelofen von ehemals 30 wird abgefahren.

1957     28.8.57   Tgb. Domsen   erster Spatenstich zum Neuaufschluss.

1987    28.8.87      der SRs 400,Bgg.1562 überfährt die Mulde von Nord nach Süd.

1987     28.8.87      der SRs 630/800, Bgg.1425 überfährt die Mulde von Süd nach Nord.